Persistente organische Schadstoffe: Dioxine, Furane und PCBs
Persistente organische Schadstoffe (POPs) sind toxische Substanzen, die lange in der Umwelt verbleiben und die menschliche Gesundheit sowie Ökosysteme gefährden. Dioxine, Furane und PCBs (polychlorierte Biphenyle) gehören zu diesen gefährlichen Verbindungen.
Was sind Dioxine und Furane?
Dioxine und Furane entstehen unbeabsichtigt, wenn organisches Material bei hohen Temperaturen in Gegenwart von Chlor verbrennt. Die Toxizität dieser Verbindungen ist wissenschaftlich nachgewiesen. Das TCDD-Molekül ist etwa 600-mal giftiger als Aflatoxine.
PCBs (Polychlorierte Biphenyle)
PCBs wurden bis 1970 weiträumig in der Industrie eingesetzt. Trotz Verbots verbleiben sie dauerhaft in der Umwelt und reichern sich an.
Eigenschaften und Risiken von Dioxinen
Da Dioxine fettlöslich sind, reichern sie sich im Fettgewebe an. Sie stellen ein Hauptrisiko in fetthaltigen Lebensmitteln wie Fleisch, Milch, Eiern und Fisch dar.
Amtlilche Kontrollen und Gesetzgebung
In gesetzlichen Bestimmungen gibt es festgelegte Höchstmengen für Dioxine und Furane:
- 7 Dioxin-Verbindungen,
- 10 Furan-Verbindungen,
- 18 PCB-Verbindungen.
Hochpräzisionsanalyse in den Oxigen Laboratorien
In den Oxigen Analyselaboratorien führen wir Dioxin-, Furan- und PCB-Analysen mittels hochauflösender GC-MS/MS-Technologie durch, um die vollständige Einhaltung aller Höchstmengen zu gewährleisten.
